Aktuell

Fortbildung für die neuen Kolleginnen und Kollegen
Nach fast einjähriger Abstinenz aufgrund der Coronapandemie, konnte die Fortbildung „Die Neuen”, für 19 neue Mitarbeitende in der KIWO Jugendhilfe, im Pfarrheim Hl. Kreuz stattfinden. Diese Fortbildung bietet den Teilnehmer*innen in vier Modulen, an vier Terminen einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben- und Themenfelder der KIWO Jugendhilfe. Themen wie gesetzliche Grundlagen werden ebenso behandelt wie Lebenssituationen der Familien und Kinder, sowie die Bedeutung von Beziehung im Kontext des Lebens in einer Heimeinrichtung auf dem Hintergrund erlebter Bindungsdefizite. Erweitert und ergänzt wird die Fortbildung durch Kolleg*innen mit den Themenschwerpunkten Datenschutz, Erlebnis- und Traumapädagogik. Im nächsten Jahr soll die Fortbildung wie in den Jahren vor der Pandemie im Frühjahr und im Herbst stattfinden.

Das Foto zeigt die Aktion „Das Netz” aus dem Erlebnispädagogikbereich.

Foto: Aktion „Das Netz”

 



Foto: Traumasensible Erlebnispädagogik

Foto: Modellprojekt Traumasensible Erlebnispädagogik - Ankündigung

 



Nach einem Jahr Pause wieder ein KIWO-Bogenschützenfest!
Nach einem Jahr Pause fand am 17.08.2021 zum 6. Mal ein Bogenschützenfest statt. Bei herbstlichem Wetter schossen ca. 45 Kinder und Jugendliche auf den Vogel, der das Aussehen eines Moorhuhns hatte. Herr Grieger baute in ca. 10 Stunden Arbeit diesen tollen Vogel aus Styropor, Holz und Plastikteilen.

Unter der Leitung von Ralf Klausfering und Bernd Herrick-Vestring wurde das Schützenfest um 14 Uhr eröffnet. Dann wurden die Spielregeln erklärt: Das Treffen, bzw. Abschießen des Zepters, der Krone oder des Apfels macht einem zum Prinzen oder zur Prinzessin. Diesen Titel darf man dann ein Jahr bis zum nächsten Schützenfest behalten. Fällt dann das letzte Stück des gesamten Vogels, ist man Bogenschützenkönig bzw. -königin.

Den ersten Schuss durfte wieder der Heimleiter Herr Tenhumberg abfeuern: der Vogel wurde allerdings nicht getroffen! Dann schossen die Kinder und Jugendlichen der Reihe nach. Zwischendurch konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Getränken und Würstchen vom Grill stärken. Die Mitglieder der Bogengruppe, die sich 14-tägig zum Training trifft, sorgten für die Einhaltung der Schuss-Reihenfolge und legten vor jedem Schuss den Teilnehmenden den Armschutz an.

Bald schon wurde der Kopf von einem 10 jährigen Jungen abgeschossen und kurz danach fielen Zepter und Apfel. Auch ein Flügel blieb nicht lange hängen. Den Rest des Vogel schoss Anna ab: also auch in diesem Jahr gab es wieder eine Königin! Als König wurde Lenny gewählt. Kronprinz wurde Leon mit Diako, Apfelprinz wurde Daemon mit Marvin und Zepterprinz Luca mit Hakim.

Nach 3 Std. und 500 Schuss ging das Bogenschützenfest zu Ende. Alle Kinder waren sehr geduldig und diszipliniert dabei – also an alle Teilnehmenden: herzlichen Dank und bis zum nächsten Jahr!

Die Fotos zeigen Impressionen vom 6. Bogenschützenfest.

Foto: KIWO-Bogenschützenfest 2021

 



Die traditionelle Frühschicht einmal anders
Das Vorbereitungsteam für die traditionelle Frühschicht in der Fastenzeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kiwos hat sich etwas Ungewöhnliches einfallen lassen: Unter dem Motto „Wenn Du nicht zur Frühschicht kommen kannst, dann kommt die Frühschicht zu Dir!” gibt es eine Überraschung für zu Hause.

In Zeiten, in denen Abstand gehalten werden muss, musste schon im vergangenen Jahr die Frühschichten in der Fasten- und Adventszeit ausfallen. Dieses Jahr soll sie nicht ausfallen, sie findet eben nur anders statt. Zum Thema wurde in diesem Jahr „Was wirklich zählt!” ausgewählt. Die Mitarbeiter erhalten zum Beginn jeder Woche im März in ihren Fächern einen Brief, ein kleines Päckchen oder Ähnliches mit Gedanken, Geschichten, Texten und Überraschungen für eine Frühschicht. Die Frühschicht kann dann selber im Team, alleine zu Hause oder in der Gruppe gestaltet werden.

So muss eine schöne Tradition nicht ausfallen und man kann als Mitarbeiter, trotz Corona-Einschränkungen, einen meditativen und entspannten Einstieg in den Arbeitstag in der Fastenzeit beginnen.

Foto: Raum der Stille

 



Update: Jahresabschluss im Kiwo: Nein, Weihnachten fällt nicht aus!
Wie weiter unten schon berichtet musste sich das Vorbereitungsteam für die Jahresabschlussmesse sich in diesem Jahr etwas Neues überlegen.

Ab Mitte November sollte ein Tannenbaum im Foyer des Kiwo-Hauptgebäudes aufgestellt werden. Jede Gruppe der Einrichtung konnte seinen Beitrag zum Schmücken des Tannenbaums leisten und bis zum 07.12. Selbst-Gebasteltes dort anbringen. Danach sollte der Baum in der Kreuz-Kapelle aufgestellt werden, dabei sollen weihnachtliche Musik und kurze Wortbeiträge das Aufstellen begleiten. Das wurde dann von einem Video-Team aufgenommen. Am Heiligen Abend oder an den Weihnachtsfeiertagen kann dann das Video, das auch Fotos vom Schmücken des Baumes enthalten soll, von den Gruppen abgerufen und den Kindern und Jugendlichen gezeigt werden. Inzwischen ist der Tannenbaum geschmückt, hier gibt es einige Fotoeindrücke (Fotos: Britta Wrede).

Foto: Weihnachtsaktion 2020 im Kiwo

 



Adventszeit to go - die Weihnachtswichtel sind unterwegs
Die aktuellen Zeiten machen erfinderisch: Als Alternative zum traditionellen Jahresabschluss der Kiwo Jugendhilfe werden die Berater*innen der Fachstelle für Kinder in familiärer Pflege und Betreuung in den kommenden Tagen zu Weihnachtswichteln und überraschen ihre Familien mit kleinen Geschenktüten.
Jedes Jahr um diese Zeit feiert die Kiwo Jugendhilfe normalerweise mit allen Mitarbeiter*innen, den Westfälischen Pflegefamilien und Bereitschaftspflegefamilien ihren Jahresabschluss. Nach einem Gottesdienst wird zusammen gegessen und man blickt gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück. In diesem Jahr aber hat Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung gemacht.
„Mit unserer ‚Adventzeit – to-go-Tüte’ haben wir uns eine Alternative überlegt, da die Familien gerade in schwierigen Zeiten wissen sollen, dass wir für Sie da sind,” sagt Ute Thaleikis-Carstensen, Bereichsleitung der Fachstelle für Kinder in familiärer Pflege und Betreuung. Die Tüten sollen die Grundlage für einen gemütlichen Familienabend legen: Sie beinhalten leckere Zutaten für ein italienisches Nudelgericht und einen süßen Nachtisch. „Auch wenn es nicht möglich ist, in der großen Runde zusammenzukommen, so kann man es sich auf diese Weise zu Hause alleine, oder mit seinen Haushaltsangehörigen, gut gehen lassen und spüren, dass man ein Teil der Kiwo-Gemeinschaft ist”, so Thaleikis-Carstensen weiter.
Für alle, die sich unverbindlich informieren wollen oder bereits vorstellen können, selbst Pflegefamilie zu werden, bietet die Kiwo Jugendhilfe umfangreiche Informationsmöglichkeiten. Die Fachstelle sucht jederzeit Familien/Einzelpersonen, die Lust haben, sich dieser Aufgabe zu stellen: Auskunft dazu erhalten Sie von Ulrike Koerber, Tel: 02594-78258-13, koerber@kiwo-jugendhilfe.de oder unter: https://www.kiwo-jugendhilfe.de/familie.html.

Foto: Adventszeit to go

 



Jahresabschluss im Kiwo: Nein, Weihnachten fällt nicht aus!
Das Vorbereitungsteam für die Jahresabschlussmesse musste sich in diesem Jahr etwas Neues überlegen. Wegen der Corona-Zeit kann kein Gottesdienst oder ähnliches stattfinden.

„In Zeiten, in denen Abstand gehalten werden muss und Distanz eine ganz neue Qualität erfährt, entsteht bei vielen die Befürchtung, an Gemeinschaft und Gemeinsamkeit zu verlieren. Unsere Idee ist, trotz Abstand und Distanz etwas Gemeinsames zu schaffen und dies in eine Aktion umzusetzen”, so das Orga-Team.

Und die Idee sieht so aus: Ab Mitte November wird ein Tannenbaum im Foyer des Kiwo-Hauptgebäudes aufgestellt. Jede Gruppe der Einrichtung kann dann seinen Beitrag zum Schmücken des Tannenbaums leisten und bis zum 07.12. Selbst-Gebasteltes dort anbringen. Danach soll der Baum in der Kreuz-Kapelle aufgestellt werden, dabei sollen weihnachtliche Musik und kurze Wortbeiträge das Aufstellen begleiten. Das wird dann von einem Video-Team aufgenommen.

Am Heiligen Abend oder an den Weihnachtsfeiertagen kann dann das Video, das auch Fotos vom Schmücken des Baumes enthalten soll, von den Gruppen abgerufen und den Kindern und Jugendlichen gezeigt werden. Eine schöne Idee, die Kinder und Jugendliche auf Distanz an den Weihnachtsfeiertagen doch zu verbinden.

 



Neue Vertrauenspersonen als Ansprechpartner*in für Kinder und Jugendliche gewählt
Unter dem Motto „Eure Nummer gegen Ärger und Kummer” bieten die beiden neuen Vertrauenspersonen für Kinder und Jugendliche eine Telefonnummer, unter der sie jederzeit ihre Sorgen und Anliegen besprechen können.
Die langjährige Mitarbeiterin Stephanie Wetekamp, Diplom Pädagogin, und der langjährige Mitarbeiter Christian Danowski, Heilerziehungspfleger, sind die neuen Vertrauenspersonen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Kiwo. Sie wurden von den Kindern und Jugendlichen gewählt. Das Angebot der Vertrauenspersonen ist Teil des Institutionellen Schutzkonzeptes unter dem Punkt Beschwerdemanagements.
Wenn es beispielsweise im Alltag mal Probleme gibt, die man nicht mit den eigenen Erzieher*innen besprechen kann oder will, ist es möglich über die heimintern angegebene Telefonnummer die beiden zu erreichen. Außerdem liegen in allen Gruppen Kuverts aus, in denen Briefe an die Vertrauenspersonen gesandt werden können. So bietet das Kiwo eine weitere Möglichkeit, die Kinder und Jugendlichen in ihrem Alltag zu begleiten und zu unterstützen.

 



Fast zwei Jahre im Kiwo – Kinder brauchen Zeit
Ein Interview mit Heimleiter Mario Tenhumberg, Oktober 2020

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Foto Heimleiter Mario Tenhumberg, Oktober 2020

 



Lebe wohl, Haus Phönix!
Coronabedingt haben wir Ende August einen großen Abschied ganz klein gefeiert. Unsere familienanaloge Außenwohngruppe „Haus Phönix” im Kreis Warendorf hat Ende August 2020 nach mehr als 10 Jahren für immer seine Pforten geschlossen.

In der Abgeschiedenheit der ländlichen Idylle eines stillgelegten Bauernhofes, zwischen sinnstiftendem, ritualisiertem Alltag und Traumapädagogik hat eine kleine Gruppe von Heranwachsenden eine Chance bekommen, Abstand zu vorhergehenden kritischen Lebensereignissen zu gewinnen, um im Kontext einer einfühlsamen Pädagogik wieder Zugang zu sich selbst zu finden und zu wachsen.

Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und benennen, soziales Miteinander einüben, die eigene Lebensgeschichte verstehen lernen und eine Zukunftsperspektive zu entwickeln waren – in einfachen Worten ausgedrückt – die nicht leicht zu erreichenden Ziele.

Ein großer Dank gilt Margret Mertens-Milz. Auf anthroposophischem Hintergrund hatte sie sich um die Jahreswende 2009/2010 auf dieses Projekt vorbereitet, die Ausbildung zur Traumapädagogin abgelegt und die Heranwachsenden bis zuletzt begleitet. Den betreuten jungen Menschen neue Horizonte zu vermitteln, war ihr ein besonderes Anliegen, Begabungen aufzuspüren, wo die persönliche Lebensgeschichte Entwicklung beschnitten hatte, ihre besondere Fähigkeit und Bindung zu ermöglichen, vielleicht die größte Errungenschaft ihres pädagogischen Tuns. Nun verabschieden wir sie in ihren – ganz sicher – wohlverdienten Ruhestand.

Mit der Schließung des Haus Phönix sind die letzten beiden dort lebenden jungen Menschen in andere Betreuungsformen gewechselt. Ein Heranwachsender beginnt seine Ausbildung auf dem ersten Ausbildungsmarkt, eine junge Frau lernt in den Werkstätten für Behinderte. Zwei junge Menschen, die selbstbewusst zu dem stehen, was sie besonders macht und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Foto: Haus Phönix

 



Wiedereröffnung Hochseilgarten
Nach einem langen Lockdown öffnet der Hochseilgarten zum 20.08.2020 wieder seine Türen. Ein frisch erarbeitetes Hygienekonzept regelt den Betrieb, die Trainer*innen sind geschult und freuen sich auf Gruppen, die sich der Höhe stellen wollen.

Weitere Informationen finden Sie hier
   https://www.hochseilgarten-duelmen.de/aktuelles.html

 



Kinder in Not suchen Eltern auf Zeit
„Wohin mit Lisa?” Kiwo startet Projekt für junge Bereitschaftsfamilien

   zum Zeitungsartikel

 



Corona und die Kinder
Das Virus fordert seine Opfer

   zum Zeitungsartikel

 



Auch der Hochseilgarten bleibt bis Ende der Sommerferien geschlossen
Der Hochseilgarten Dülmen setzt aufgrund der Covid-19-Entwicklungen die Schließung bis zum Ende der Sommerferien 2020 fort. Als Teil der Kiwo Jugendhilfe, einer mittelständischen Jugendhilfeeinrichtung mit mehreren Wohngruppensystemen, ist der Hochseilgarten in erster Linie dem Schutz der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen verpflichtet. Da der Hochseilgarten unmittelbar an die Lebensgruppen des Kiwos grenzt, gibt es derzeit keine andere Lösung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochseilgartens machen sich intensiv Gedanken zur Wiederaufnahme des Betriebs und hoffen auf eine baldige Wiedereröffnung!

Foto: Hochseilgarten bleibt bis Ende der Sommerferien geschlossen

 



Corona-News aus dem Kiwo
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

auch das Kiwo bleibt nicht verschont, wir versuchen unseren Beitrag zur Verlangsamung der Infektionsketten zu leisten. Mit diversen Maßnahmen begegnen wir der Herausforderung Corona. Alle Termine in unseren Einrichtungen sind bis auf weiteres abgesagt. Nur unausweichliche, absolut notwendige Termine werden unter Beachtung der Hygieneregeln erlaubt. Ich bitte schon jetzt um Verständnis dafür, dass wir nicht wie gewohnt erreichbar sein werden und Rückmeldungen auch mal etwas länger brauchen. An dieser Stelle darf ich Ihnen auch meine Hochachtung vor meinen Kolleginnen und Kollegen mitgeben, die sich richtig reinhängen, um das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen auch in unseren Einrichtungen zu sichern und die Krise bestmöglich zu gestalten. Auch die bei uns lebenden Kinder und Jugendlichen zeigen großes Verständnis und Mitwirkungsbereitschaft für die solidarische Aufgabe, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen – auch die Kreativität bleibt nicht auf der Strecke.

Bleiben Sie gesund, machen Sie mit, die Ausbreitung zu verlangsamen.
Jeder einzelne zählt.

Mit zuversichtlichen Grüßen aus dem Kiwo

Mario Tenhumberg

Foto: Corona-News aus dem Kiwo

 



Neujahresempfang 2020
Am 14. Januar fand wieder der traditionelle Neujahrsempfang im Haupthaus der Kiwo Jugendhilfe statt. Der Heimleiter Herr Tenhumberg begrüßte alle Mitarbeitenden in einer kurzen Ansprache. Er nahm die Eröffnung des Jahres zum Anlass, Mitarbeitenden – auch im Namen des Deutschen Caritasverbandes – für ihre langjährige Arbeit in der Kiwo Jugendhilfe zu danken. Dabei werden 10, 25 oder 30 Jahre Mitarbeit geehrt.

Herr Tenhumberg bedankte sich bei den Mitarbeiter für ihren langjährigen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen bei der Kiwo Jugendhilfe. Außerdem berichtete er, dass 2020 ein sehr aktives Jahr wird: viele unterschiedliche Planungen und Entwicklungen sowie Bauvorhaben stehen in diesem Jahr an. Danach konnten sich die Mitarbeiter bei Kaffee und belegten Brötchen über private und fachliche Themen austauschen.

Foto: Neujahresempfang 2020

 



Weihnachtsgeschenke aus Billerbeck!
Das Fitnessstudio „Body & Soul” aus Billerbeck organisiert schon seit 20 Jahren eine Geschenkaktion zu Weihnachten für die Kinder des Kiwos.
Die Kinder und Jugendlichen schreiben kleine Wünsche auf einen Papierstern. Die werden dann an einem großen Weihnachtsbaum im Fitnessstudio aufgehängt und jeder Kunde kann, wenn er möchte, einen Stern mitnehmen und ein Kind beschenken.

Die Übergabe der Geschenke fand nun am vergangenen Montag im Rahmen einer kleinen Feier statt. Bereichsleiter Bernd Herick-Vestring begrüßte die Besitzer des Fitnessstudios Anja und Stefan Lux und die Vertreter aller Gruppen (Kinder, Jugendliche und Erzieher).
Zunächst spielte ein Kind „Jingle Bells” auf der Gitarre, gefolgt von einem Trompetensolo eines Erziehers. Dann sangen noch Kinder Weihnachtslieder und mehrere Gedichte wurden, teilweise sogar auswendig, vorgetragen!

Dann überreichte das Ehepaar Lux den einzelnen Gruppen ihre Geschenke, die natürlich von den Kindern und Jugendlichen begeistert angenommen wurden. Insgesamt waren ca. 100 Geschenke zusammen gekommen. Da bekannt ist, wer die Geschenke gemacht hat, haben die Kinder auch die Möglichkeit, sich persönlich bei ihren Geschenkpaten zu bedanken. Bernd Herick-Vestring bedankte sich noch einmal im Namen der Einrichtung bei den Inhabern des Fitnessstudios für ihre langjährige Unterstützung.
So wurde es eine stimmungsvolle Feier, bei der es nicht nur um die Geschenke ging.

Foto: Weihnachtsgeschenke aus Billerbeck!

 



Jahresabschlussfeier der Mitarbeiter und Freunde des Kiwos
Wie in den vergangenen Jahren gab es auch in diesem Jahr, am letzten Donnerstag im November, eine Jahresabschlussfeier für alle Mitarbeiter und Freunde der Kiwo-Jugendhilfe. Am 28.11. wurde in der Kreuzkapelle mit einem Gottesdienst um 18 Uhr begonnen. Die Jahresabschlussmesse wurde von Pfarrer Nienhaus, der auch Kuratoriumsvorsitzender der St. Josephs- und Gertrudisstiftung ist, gehalten. Vorbereitet hatten die Mitarbeiter die Messfeier, dazu gehörte auch eine sehr gut gelungene musikalische Begleitung durch Gitarren und Gesang. Das Thema dieser Messe war sinngemäß „den Müll einmal abladen können”. Dabei wurde lautstark eine echte Papiertonne in die Kapelle geholt. An der Mülltonne entwickelte sich ein Gespräch zwischen zwei Erziehern, jeder beklagte sich, dass sich so viel Erlebtes mit Kindern, Probleme mit Jugendlichen und anstrengende Gespräche angesammelt hätten, dass man eigentlich eine Mülltonne bräuchte, um das mal alles los zu werden. Im Gespräch ergab sich, dass es nicht nur den Pädagogen so gehe, sondern dass das natürlich auch in der Verwaltung oder im technischen Dienst vorkommt. Aber Gott höre zu, hier könne man seine Sorgen und Probleme „loswerden”.

Gegen 19 Uhr traf man sich im AlexTagWerk zur eigentlichen Feier. Der neue Heimleiter Herr Tenhumberg eröffnete den Abend mit einer kurzen Rede, in dem er darauf hinwies, dass er eigentlich nur zu sagen habe: „Allen einen herzlichen Dank für die geleistete Arbeit und ein schönes Weihnachtsfest!”. Einen richtigen Rückblick könne er ja nicht geben, da er erst wenige Monate als Heimleiter des Kiwos arbeite. Dann erzählte er doch kurzweilig aus den vergangenen Monaten und den Begegnungen mit Mitarbeitern und Institutionen. Ein besonderer Dank galt den Kolleginnen des Kreisbereitschaftsdienstes für ihre langjährige Tätigkeit in diesem herausfordernden Arbeitsbereich. Er bedankte sich für die herzliche Aufnahme und betonte, dass er sich im Kiwo sehr wohl fühle.

Danach konnten sich die Mitarbeiter bei einem gemeinsamen Essen privat, aber auch beruflich austauschen. Das Kiwo beschäftigt Mitarbeiter aus ganz unterschiedlichen Bereichen. So waren insgesamt ca. 160 Mitarbeiter an diesem Abend anwesend, u. a. Bereichsleiter, Erzieher, Sozial- und Heilpädagogen, Pflegeeltern, Hauswirtschaftskräfte, Hausmeister, BFDler und freie Mitarbeiter, die das Kiwo unterstützen.

Foto: Jahresabschlussfeier der Mitarbeiter und Freunde des Kiwos 2019

 



Spende aus der Tibertaler-Aktion für das Kiwo
Einen Betrag von 775 EUR konnte der stellvertretende Heimleiter Andreas Völker in der vergangenen Woche von der Tiber-Apotheke in Empfang nehmen.

Der Inhaber der Tiber-Apotheke, Dr. Wolfgang Graute, übergibt jedes Jahr ein Teil der Tibertaler-Aktion an drei Organisationen, die sich für Kinder einsetzen. Den gleichen Betrag bekamen so auch „Donum vitae” und der „Eine-Welt-Laden” in Dülmen. Andreas Völker hat auch schon eine Idee für die Verwendung des Geldes: „Wir wollen dafür unter anderem zwei Mountainbikes in unterschiedlicher Größe anschaffen”. Und so können sich wieder Kinder im Kiwo über eine neue Freizeitgestaltungsmöglichkeit freuen, die sonst nicht möglich gewesen wäre.

 



Teamgeist-Wochenende mit der Fußballschule im Sauerland
Vom 08. bis 10.11.2019 fuhren 29 Kinder und Jugendliche zum Landerlebnishof Schmidt Mühle in Bad Fredeburg (Sauerland) um dort mit der Fußballschule Ingo Anderbrügge zu trainieren.

Die Teilnehmer des Kiwos waren im Alter von 8 bis 16 Jahren, davon auch 8 Mädchen. Viele der Fußballinteressierten waren zum ersten Mal dabei. Von den drei Trainern war der Hauptverantwortliche der Profifußballer Jörg (Lippi) Lipinski. Er spielte u.a. für Rot-Weiß Essen, Oberhausen, Fortuna Köln und stand mit Rot-Weiß Essen sogar im Pokalfinale.

Am Freitag wurden alle Teilnehmer vom Team der Fußballschule herzlich begrüßt und dann ging es auch schon „an den Ball”: die erste Trainingseinheit wurde auf dem Gelände durchgeführt! Dabei wurden die Kinder und Jugendlichen in 3 Altersgruppen eingeteilt, die auch entsprechende Namen bekamen: Gruppe „Schalke 04”, „Borussia Dortmund” und Gruppe „Borussia Mönchengladbach”. Nach dem Abendessen konnten die Teilnehmer mit ihrem Wissen glänzen: es wurden mehrere spannende Runden eines Fußballquiz gespielt.

Der Samstag startete mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach fand wieder ein Training draußen auf dem Gelände statt. Mit vollem Magen kann man nicht Fußball spielen und so erzählte Jörg Lipinski nach dem Mittagessen aus seinem Leben und aus dem Leben eines Profifußballers. Dabei vermittelte er den Kindern Werte wie Fleiß, Disziplin, Leidenschaft, Teamgeist usw. Am Nachmittag fuhren alle ins Spielparadies (Kletterhalle, Trampolinhalle etc.). Dort wurden nicht nur die Beine gebraucht. Nach dem Abendessen gab es als Abschluss des Tages einen DVD-Abend auf dem Heuboden.

Der letzte Tag begann mit einem großen Hallenturnier und einen Parcourwettbewerb, dazu wurden die Kinder wieder in 3 Gruppen eingeteilt. Die drei Schnellsten aus dem Parcourwettbewerb bekamen Pokale überreicht. Die Kinder waren von den erlebnisreichen Tagen begeistert und so fuhren alle nach dem Mittagessen wieder zufrieden Richtung Dülmen.

 



Zusammenarbeit Kiwo-Erlebnispädagogik mit der Universität Enschede
Im Rahmen eines 4-tägigen Intensiv-Seminars besuchten das Kiwo 32 Studentinnen und Studenten der Fachrichtung Sozialpädagogik der SAXION - University for applied science aus Enschede. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Erlebnispädagogik und dem Hochseitgartenteam erforschten sie die erlebnispädagogische Landschaft rund um den Hochseilgarten, sprachen über die pädagogischen Chancen handlungsorientierten Lernens und setzten sich mit den besonderen Anforderungen der Jugendhilfe auseinander. Beeindruckend ist das fachliche Know-How der Studierenden und beeindruckend auch die große Zahl derjenigen, die in der stationären oder ambulanten Jugendhilfe aktiv sind. Das Arbeitsfeld der Jugendhilfe und die Kinder, die bei uns leben, benötigen professionelle, gut ausgebildete und engagierte Pädagogen mit frischen Ideen. Wir freuen uns, die engagierten Studenten wiederzusehen!

Foto: Zusammenarbeit Kiwo-Erlebnispädagogik mit der Universität Enschede

 



Ganz aktuell suchen wir Menschen / Familien, die Freude daran haben, für eine gewisse Zeit oder auch langfristig ein Kind oder einen Jugendlichen bei sich aufzunehmen.
Sie können, aber müssen dafür kein pädagogischer Profi sein. Sie brauchen allerdings eine gute Portion Toleranz, Mut und Humor, Durchhaltevermögen und gerne auch Erziehungserfahrung. Von uns erhalten Sie eine gründliche Vorbereitung und Qualifizierung für die Aufnahme eines Kindes. Wir bieten Ihnen kontinuierliche Beratung zu allen Themen des Zusammenlebens mit dem aufgenommenen Kind, sind schnell erreichbar und ermöglichen Ihnen die Teilnahme an Fortbildungen und Arbeitskreisen. Und nicht zuletzt erhalten Sie eine angemessene Aufwandsentschädigung oder Arbeitsentgelt.

Weitere Infos finden Sie unter:
   https://www.kiwo-jugendhilfe.de/familie.html

 



Die Fachstelle „Kinder in familiärer Pflege und Betreuung” feierte ihr jährliches Sommerfest
Auf dem Gelände der Kiwo Jugendhilfe feierten die Pflegefamilien mit Ihren Kindern ihr diesjähriges Sommerfest.
Bei strahlendem Sonnenschein kamen sowohl die Kinder als auch die Pflegeeltern auf ihre Kosten. Der neu gestaltete Spielplatz auf dem Kiwo-Gelände bereitete allen viel Spaß. Bei Kaffee und Kuchen nutzten die Erwachsenen zudem die Gelegenheit, sich angeregt auszutauschen.
Zum Abschluss wurde von den Kollegen der Fachstelle gegrillt. Die Pflegeeltern trugen zu einem tollen Buffet mit selbstgemachten Leckereien bei. Als nächste Aktion ist ein gemeinsamer Spaziergang für Anfang Oktober geplant.

Alle Pflegefamilien und Pflegestellen der Kiwo Jugendhilfe werden in ihrem Wirken von unserem Fachteam „Kinder in familiärer Pflege und Betreuung” kontinuierlich begleitet und beraten.
Die wöchentlich stattfindenden Fallbesprechungen des Teams sichern dabei nicht zuletzt ein gleich bleibend hohes Reflexionsniveau der Beraterinnen und Berater.

Infos zu unserer Fachstelle und ihrer Arbeit finden Sie hier:
   https://www.kiwo-jugendhilfe.de/familie1.html

Foto: „Kinder in familiärer Pflege und Betreuung” - Sommerfest 2019

 



Gemeinsamer Appell zur inklusiven Jugendhilfe

   zum Appell (zum Weiterlesen)

 



Kiwo-Bogenschützenfest 2019: Eine Königin!
Am 27.08.2019 fand schon zum 5. Mal ein Bogenschützenfest statt. Bei heißen Temperaturen schossen sich die ersten Teilnehmer ab 13 Uhr ein. Um kurz nach 14 Uhr eröffneten Mitglieder der Bogengruppe unter der Leitung von Ralf Klausfehring und Bernd Herrick-Vestring das Schützenfest. Der Vogel wurde von Herrn Grieger gebaut und nach der kurzen Begrüßung ausgiebig bestaunt. „Der sieht ja richtig toll aus!”, stellte ein Junge fest. Jetzt wurden noch die Spielregeln erklärt: Das Treffen, bzw. Abschießen des Zepters, der Krone oder des Apfels macht einem zum Prinzen oder Prinzessin. Diesen Titel darf man dann ein Jahr bis zum nächsten Schützenfest behalten. Fällt dann das letzte Stück des gesamten Vogels, ist man Bogenschützenkönig.

Den ersten Schuss durfte der Heimleiter Herr Tenhumberg tätigen: der Vogel wurde leider nicht getroffen! Dann schoss der Erbauer des Vogels, Herr Grieger. Er traf den Vogel, was jedoch keine Auswirkungen hatte. Dann wurde reihum geschossen: Kinder ab 10 Jahren waren genauso dabei, wie Jugendliche bis 16 Jahre. Zwischendurch konnten sich alle Teilnehmer mit Getränken und Würstchen vom Grill stärken. Die Mitglieder der Bogengruppe, die sich regelmäßig zum Training trifft, sorgten für die Einhaltung der Schuss-Reihenfolge und legten vor jedem Schuss den Teilnehmern den Armschutz an.

Über 50 Schützen und Schützinnen bemühten sich am allerletzten Sommerferientag über zwei Stunden lang - für viele war es der allererste Bogenschuss! Und so stand dann zum Schluss fest:
Apfelprinz wurde Luca, Zepterprinz wurde Elias, Kronprinz dann Lukas. Diesmal gab es, nach 4 Königen, eine Bogenschützenkönigin: Alina die Erste!

Die Fotos zeigen Impressionen vom 5. Bogenschützenfest.

Foto: Kiwo-Bogenschützenfest 2019

 



Unterwegs auf der wilden Lippe
Auf der wilden Lippe finden sich noch echte Abenteuer! 10 Jugendliche machten sich mit ihren Betreuern vom 16. – 18.07.2019 auf zu einer spannenden Kajaktour. Alle mussten ihr Boot allein steuern und so war es kein Wunder, dass so einige Büsche und Ufer erkundet wurden. Auch die zahlreichen Wildwasserstellen verlangten Mut, Konzentration und Geschick. Am Ende des kräftezehrenden Weges stand für alle noch die Taufe an, ein Ritual bei dem man auf jeden Fall baden geht!

„Die Lippe hat Dampf!”, stellten die Teilnehmer fest als sie in der Nähe von Paderborn in die Kajaks stiegen. „Die Lippe ist schnell!” … und schnell kippt auch ein Kajak um, wenn man sich am Gebüsch festhält (oder vom Gebüsch festgehalten wird …). „Einbahnstrasse!” wurde deshalb verlässlich nach hinten gerufen, wenn es mal wieder sehr eng wurde zwischen den 12 Booten. 17 Kilometer mussten an diesem ersten Tag geschaffte werden und tatsächlich stand allen auf den letzten Metern die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. So hatten sich alle die Pizza in der beginnenden Dunkelheit vor unseren Zelten wirklich verdient und man stieg müde in die Schlafsäcke.
Die nächste Etappe bis Lippstadt verlangte die Durchfahrt von zwei richtig kräftigen Stromschnellen. Es war eine Freude zu beobachten, wie gelassen die Jugendlichen schon nach zwei Tagen mit solchen Herausforderungen umgehen. Souverän lenkten alle ihre Kajaks durch die Fluten. Stolz breitete sich aus und gemächlich schipperten alle die letzten Kilometer fast bis in die Innenstadt von Lippstadt. Einige Spaßvögel konnten es natürlich nicht lassen eine kilometerlange Wasserschlacht zu veranstalten. Wieder wurden Zelte aufgebaut und man traf sich zu einem reichhaltigen Grillfest direkt am Ufer der Lippe. In der Dämmerung unternahmen alle noch einen Spaziergang nebst Eis essen in Lippstadt. Dann fielen alle in die Betten. „Kajakfahren ist echt anstrengend!”

Dann kam der große Tauftag! Es ist gute Tradition, dass am Ende der Lippetour eine Taufe für diejenigen vorgenommen wird, die das erste Mal dabei sind. Getauft wurden: Die Toughe, der Selbstversorger, die Kriegerin, das Naturtalent und der Kanuritter. Erneuert wurde die Taufe bei dem Freundlichen Wasserwerfer, der Quirligen 1.Offizierin, dem Hilfsbereiten Kanuprofessor, dem Großen Wellenreiter, der Fotografierenden Kanumama, dem 5€-Kanupapa und bei dem Der Mit der Lippe spricht. Wer das ist und warum die so heißen? Geheimnis!
Auf der letzten spritzigen Etappe mitten durch die Innenstadt von Lippstadt konnten nochmal alle ihr Können beweisen und dann landeten alle schon nach kurzer Zeit an dem Ausstieg: ein wunderschöner Kiesstrand am Ortsausgang von Lippstadt. Das war’s dann mit der „Wilden Lippe” in diesem Jahr. „Wir freu‘n uns schon auf’s nächste Mal!” Was bleibt:


  • Die Erfahrung, ein Boot zu beherrschen und seinen Weg zu finden, auch wenn die Lippe „Dampf hat”.
  • Ein großer Stolz, es geschafft zu haben, sich überwunden zu haben, der Angst die Stirn geboten zu haben.
  • Eine tiefe Gelassenheit für Situationen in denen es eng wird.
  • Die Gewissheit, etwas zu schaffen – auch wenn es sich vorher ganz anders anfühlt.
  • Eine Gruppe, die sich noch lang an diese wunderschönen Tage erinnern wird.


Foto: Unterwegs auf der wilden Lippe 2019

 



Ein Tag am See
Einen wunderschönen Tag am See verbrachten die Flexiblen Hilfen mit einigen Familien am Dülmener See. „Es war wie Urlaub”, sagte am Ende des kurzweiligen Tages einige Eltern. „Hier kann man entspannen, etwas ausprobieren, sich austauschen und gemeinsam Essen.” Eltern, Kinder und Jugendliche nutzten die Möglichkeit mit den vielen unterschiedlichen Kanus zu fahren. Ein kurzweiliges, zu weilen nasses, aber auf jeden Fall spannendes Vergnügen, das nach Wiederholung ruft. Danke nochmal an die Familien, die diesen Tag mit allerlei Köstlichkeiten versüßt haben!

Foto: Ein Tag am See 2019

 



Mittsommer am Lagerfeuer
Die neue Feuerstelle auf dem Kiwo-Gelände wurde am 27.06.2019 durch eine tolle Aktion offiziell eingeweiht: Von 19:30 Uhr bis Mitternacht konnten alle interessierten Kinder und Jugendliche Mittsommer am Lagerfeuer feiern. Der Mittsommerabend ist der längste Abend des Jahres. In vielen Ländern ist es ein wichtiger Feiertag. Der Sommer wird gefeiert, man freut sich, ist lang bis in die Nacht beisammen, singt und tanzt. Und so wurde es ein bunter Abend und viele Kinder und Jugendliche genossen die gemeinsame Nacht um das Lagerfeuer, dabei gab es auch Bratwürstchen und Getränke.

Die Pfadfinder des Stammes Heilig Kreuz aus Dülmen bauten im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ am 24.05. diese tolle neue Feuerstelle, die nun offiziell eingeweiht ist.

Foto Mittsommer am Lagerfeuer Juni 2019

 



Fußballevent 2019: Training mit der Fußballfabrik Ingo Anderbrügge
Auf dem Sportgelände des DJK Dülmen fand am 30. Mai 2019 wieder das Fußballevent der Fußballfabrik Ingo Anderbrügge statt.

Über 30 Kinder und Jugendliche hatten sich für das Fußballcamp angemeldet, darunter auch 8 fußballbegeisterte Mädchen. Um 9:30 Uhr trafen sich die Fußballer auf dem Sportgelände und wurden von den Trainern der Fußballfabrik begrüßt. Nach einer kurzen Einführung und einem gemeinsamen „Warm-Up” startete die erste Trainingseinheit um 10:15 Uhr. Ein Junge freute sich schon seit Wochen auf diesen Tag: „Ich spiele schon lange Fußball und auf die Tipps der Profis freue ich mich! Man lernt immer was dazu!”

Um 12 Uhr tauschten sich die Teilnehmer über die ersten Erfahrungen beim Mittagessen aus. Im Anschluss gab es einen theoretischen Teil und dann ging es wieder an den Ball: Ein Wettkampf zwischen den Teilnehmern stand auf dem Programm. Danach gab es die zweite Trainingseinheit. Am späten Nachmittag verabschiedeten sich alle Teilnehmer wieder voneinander und ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende: „Ich freue mich schon auf das nächste Mal!”, rief ein Mädchen den Trainern zu, bevor sie in der Umkleidekabine verschwand.

 



Pfadfinder für das Kiwo im Einsatz: „Euch schickt der Himmel - und wir sagen DANKE!”
Die Pfadfinder des Stammes Heilig Kreuz aus Dülmen bauten im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ am Freitag (24.05.) eine tolle Feuerstelle im Garten der Kiwo Jugendhilfe. Begrüßt als echte Feuerprofis stellten die 14-16-jährigen ihr Können unter Beweis. Geschickt zeigten sie sich an Axt, Schippe und Spaten, bewegten Steine und Baumstämme als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Die Kiwo-Jugendhilfe bedankte sich mit Gebäck und Eis. Auch eine Einladung in den eigenen Hochseilgarten wurde ausgesprochen. Joachim Heines, Bereichsleiter im Kiwo, lobte das Engagement und die Bereitschaft über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Die Pfadfinder aus Dülmen durften sich an diesem Wochenende verbunden fühlen mit ca. 85.000 Teilnehmern in 3400 Gruppen in ganz Deutschland. Das ist eine gewaltige Welle gegenseitiger Unterstützung, Kooperation und Solidarität!

Die Materialien für die Feuerstelle wurden gespendet von der Firma Bauen und Leben.

Foto Pfadfinder im Einsatz für das Kiwo

 



Erlebnispädagogische Woche 2019
Vom 23. – 25.04.2019 fand die 6. Erlebnispädagogische Woche im Kiwo statt. Für die Osterferien hatte der erlebnispädagogische Arbeitskreis wieder ein buntes Programm für die Kinder und Jugendlichen zusammengestellt. Als Höhepunkt zum Ende der Woche gab es wieder „Kiwo à la Carte” mit vielen Köstlichkeiten zum Probieren.

   Hier das tolle Programm: (weiterlesen)


Foto Erlebnispädagogische Woche 2019

(Fotos beispielhaft vom Angebot „Landart”.)

 



„Kiwo à la Carte” als Abschluss der erlebnispädagogischen Woche 2019
Zum Abschluss der 6. Erlebnispädagogische Woche im Kiwo fand wieder das kulinarische Highlight „Kiwo à la Carte” statt. Es gab wieder viele Köstlichkeiten zum Probieren.

Die heiminternen Lebensgruppen boten wieder viele schmackhafte Gerichte aus unterschiedlichen Teilen der Erde an. Einzige Bedingung: alle Gerichte durften nur mit einer offenen Flamme oder Glut (Gaskocher und Grill waren also auch erlaubt) zubereitet werden. Viele Kinder, Jugendliche, deren Eltern und Mitarbeiter erfreuten sich an den tollen Gerichten (siehe Fotos). Auf dem Heimgelände waren die Stände in Kreisform aufgebaut und so konnte man leicht von einem leckeren Stand zum nächsten schlendern und alles einmal zu probieren. Die Kinder waren über eine so große Auswahl an internationalen Speisen begeistert.

Foto „Kiwo à la Carte” 2019

 



Der Zirkusdirektor verlässt die Manege: Abschied von Geschäftsführer Karl Eisenbarth
Viele Begleiter hatten sich am Donnerstag, dem 28.03.2019 im AlexTagWerk versammelt, um vom „Zirkusdirektor” Abschied zu nehmen: Karl Eisenbarth geht nach 25 Jahren Tätigkeit als Heimleiter in den Ruhestand. Die Feier stand unter dem Motto „Der Zirkusdirektor verlässt die Manege…” und so wurde man schon am Eingang von Clowns begrüßt. Der Saal war wie ein Zirkuszelt dekoriert und so fühlte man sich gleich in die Zirkuswelt versetzt.

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Foto Abschied von Geschäftsführer Karl Eisenbarth

 



Frühschicht zur Fastenzeit
Ab dem 18.03.2019 treffen sich wieder alle interessierten Mitarbeiter des Kiwos zur Frühschicht in der Fastenzeit im Raum der Stille. Unter dem Thema „Übergangsweise…” ist dann an jedem Montagmorgen um 8 Uhr die Gelegenheit sich auf Ostern vorzubereiten. Im Anschluss findet ein gemeinsames Frühstück statt. Ab ca. 9 Uhr geht dann wieder jeder seiner Arbeit nach.
Jeder Mitarbeiter ist herzlich eingeladen!

 



Kiwo Kinderkarneval 2019
Am 28. Februar um 15:11 Uhr hieß es im Kiwo wieder „Helau, Alaaf und Hallalli” - die närrische Zeit bricht an! So fanden sich alle feierfreudigen Kinder und Jugendlichen mit ihren Erziehern Im Saal der Kiwo-Klasse ein, um kräftig Karneval zu feiern. Viele tolle bunte Kostüme konnte man bestaunen, wobei man den einen oder anderen gar nicht erkennen konnte. „Das macht so richtig Spaß, sich hinter einer Maske zu verstecken!”, freute sich ein 13 jähriges Mädchen. Und schon war sie zur nächsten Karnevalsmusik zu ihren Freundinnen auf der Tanzfläche geeilt.

Die besten Kostüme wurden auch prämiert. Im „Sams”-Kostüm beeindruckte Laura-Joel und gewann den ersten Platz. Leonie als „Chantal” aus dem Film „Fack ju Göthe” konnte sich den zweiten Platz sichern. Auf dem dritten Platz überzeugte ein Mädchen als „Pippi Langstrumpf”.

Verschiedene tolle Spiele, wie „Limbo-Tanz”, „Reise nach Jerusalem” und „Schokokuss-Essen” ließen den Nachmittag schnell vergehen. Zwischendurch konnte man sich mit Kuchen und Getränken stärken.

 



Führungswechsel im Kiwo: Neujahresempfang 2019
Am 9. Januar fand der Neujahrsempfang 2019 der Kiwo Jugendhilfe statt. Über 150 Mitarbeiter des Kiwos waren zu diesem doch außergewöhnlichen Tag ins Pfarrheim Hl. Kreuz gekommen. Eröffnet wurde dieser Neujahrsempfang ausnahmsweise nicht von Herrn Eisenbarth, sondern vom Kuratoriumsvorsitzenden der St. Josephs- und Gertrudisstiftung Pfarrer Peter Nienhaus: Er begrüßte den scheidenden und den neuen Heimleiter der Einrichtung. Herr Karl Eisenbarth geht in den wohlverdienten Ruhestand. Neuer Heimleiter ist Herr Mario Tenhumberg.

Symbolisch übergab Herr Eisenbarth einen großen eisernen Schlüssel an Herrn Tenhumberg: Ein Schlüssel öffnet neue Türen und gibt auch Sicherheit. Aber auch ein kleiner Schlüssel wurde überreicht: es gibt auch innere Werte und innere Prozesse, die einen Schlüssel bedürfen. Darauf bedankte sich Herr Tenhumberg und stellte sich den Mitarbeitern durch einen Rückblick auf seine – vor allem – berufliche Stationen vor.

Herr Eisenbarth nahm diese Zusammenkunft wieder zum Anlass, mehrere Mitarbeiter – im Namen des Kiwos – zu ehren, die 10, 25 oder 30 Jahre in der Einrichtung arbeiten. Herr Eisenbarth bedankte sich bei den Mitarbeiter für ihren langjährigen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen bei der Kiwo Jugendhilfe. Danach entstand zwischen den Mitarbeitenden ein reger Austausch, der bis zum Ende der Veranstaltung anhielt.

Foto Neujahrsempfang 2019

 



Projekt „Seelische Gesundheit am Arbeitsplatz” für Mitarbeiter des Kiwos
Unter dem Motto „Forschen nach den Quellen von Energie und Wohlbefinden – Eine Schatzsuche statt Fehlerfahndung” bietet die Heimleitung für ihre Mitarbeiter von Juni 2018 bis April 2019 ein Projekt zur Stärkung der seelischen Gesundheit und inneren Ausgewogenheit am Arbeitsplatz an. Neben allgemeinen Fortbildungsangeboten soll es eine feste Arbeitsgruppe geben um Neues zu erfahren, sich auszutauschen und inspirieren zu lassen.
Die pädagogischen Mitarbeiter sind heute einer Vielzahl von Alltagsbelastungen ausgesetzt. Beispielsweise die Arbeit mit traumatisierten Kindern, die nur schwer oder keine Grenzen einhalten können, machen den Alltag in den Lebensgruppen nicht einfach und können Mitarbeiter eventuell an ihre eigenen Grenzen bringen. Gerade dann ist es wichtig sich auszutauschen und fachliche Unterstützung zu erfahren, die dieses Projekt in vertrauensvoller Atmosphäre bietet.

 



Familienpaten der Kiwo Jugendhilfe in Lünen
Unter dem Motto „Wir sind LÜNEN” wurden „die Familienpaten” mittels kurzer Interviews und Fotos durch die Ruhrnachrichten vorgestellt.

   Schauen und hören Sie einfach hinein! (Kurzinterviews)
   Weitere Infos unter: Familienpatenschaften in Lünen



Themenbild Familienpaten Lünen ©Günter Blaszczyk 201802220

 



„Kiwo-Klettern” im Hochseilgarten
Einmal im Monat findet das „Kiwo-Klettern” statt. Alles Kinder und Jugendlichen können an diesem Nachmittag 2 Stunden lang unter Anleitung der erwachsenen Trainer und der Jugendassistenztrainer (JAT) den Hochseilgarten nutzen.

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Kinder brauchen Zeit.
Wir alle kennen diese Momente, in denen der Eindruck entsteht, die Zeit bleibt stehen oder sie verfliegt wie im Flug. Gerade in schwierigen Zeiten unseres Lebens, in Krisen, läuft die Zeit nicht mehr in Echtzeit. Kinder, Jugendliche und Familien in der Jugendhilfe erleben sich häufig außenstehend. Ihnen rinnt die wichtige Kindheits- und Jugendzeit durch die Hände. Sie sind nicht mehr Akteure ihrer persönlichen Zeit, sondern erleben sich fremdgesteuert.

Wir möchten aufmerksam machen: Jugendhilfezeit ist Lebenszeit. Sie läuft wie jede andere, ist gleich viel wert und braucht Unterstützung. Um diese besondere Zeit sinnvoll zu bewegen, braucht es Menschen, die sich mit ihnen in eine wacklige Position begeben, gut gesichert sind, eine Zeit mit ihnen aushalten und im besten Falle Antworten auf wichtige Lebensfragen finden. Das braucht Zeit!

24 Stunden lief unsere Uhr mit menschlichem Getriebe im Sommer 2016 in unserem Hochseilgarten. Das sind 1.440 Veränderungen von Mittag bis Mittag. 60 Mitarbeiter und Jugendliche aus der Kiwo Jugendhilfe machten dieses spannende Projekt möglich.

   Ein kleiner Einblick in die Zeit. Hier! (Film 30,8 MB)
   Einblick in das Drumherum (Film 42,8 MB)



Foto Ein kleiner Einblick in die Zeit.