Erlebnispädagogik_Heilpädagogische Erlebnisgruppe

Erlebnispädagogik
Heilpädagogische Erlebnisgruppe

In der Heilpädagogischen Erlebnisgruppe finden 8 Kinder und Jugendliche vorübergehend oder auf Dauer ein Zuhause. Die Wohngruppe versteht sich als ein Lebensort für Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, die individuelle, ressourcenorientierte und ganzheitliche Entwicklung in den Blick zu nehmen.

Erlebnispädagogik heißt dabei Freude am gemeinsamen Tun. Für die Kinder und Jugendlichen werden sichere Erfahrungsräume gestaltet, die Mut machen neue Erlebnisse zu erfahren. Erlebnispädagogik schafft Raum für Angstbewältigung, Freude und Stolz. Die Kinder und Jugendlichen können sich in einem geschützten Rahmen weiterentwickeln und Grenzen überwinden. Unterschiedliche Fähigkeiten werden dabei gezielt gefördert und Entwicklungsdefizite aufgearbeitet.

In der Gruppe werden Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Klare Strukturen bieten Sicherheit und Orientierung. Der Tages- und Wochenablauf ist wiederkehrend, strukturiert und durch Rituale gekennzeichnet. Festgelegte Aufgaben und Abläufe im Tagesablauf sowie die begleitete Freizeitgestaltung mit vielfältigen kreativen, sportlichen und handwerklichen Möglichkeiten, eröffnen Erfahrungsräume, in denen sich das Kind erproben, erfahren und weiterentwickeln kann. Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung wird dadurch befriedet und das Kind erlebt sich als selbstwirksam. Es erfährt ein Gefühl von Zugehörigkeit und sozialer Anerkennung und findet seinen Platz in der sozialen Gemeinschaft.

Die erfahrenen pädagogischen Mitarbeiter in der Gruppe prägen eine Atmosphäre von Wertschätzung und des angenommen Seins. Einfühlungsvermögen, Konflikt- und Auseinandersetzungsfähigkeit, Achtung voreinander und ein grenzachtender Umgang miteinander sind wesentliche Elemente des Zusammenlebens in der Gruppe.

Schulische- und Lernleistungsschwierigkeiten sind nicht selten Zeichen von emotionalen und sozialen Schwierigkeiten und Problemen. Die schulische Förderung und Unterstützung ist daher ein weiteres wichtiges Element im Gruppenleben. Eine enge Kooperation zwischen Schule und Gruppe soll dabei helfen, eine Integration zu erleichtern.

Im Kontakt mit der Familie/den Eltern versteht sich die Gruppe als familienergänzend. Damit auf Dauer auch in den Familien entwicklungsförderliche Bedingungen sichergestellt sind, wird Wert auf eine gute und enge Elternarbeit gelegt. In dieser engen Zusammenarbeit lässt sich herausfinden und erarbeiten, wie eine gute, von Schutz und Geborgenheit geprägte, entwicklungsförderliche Eltern-Kind-Beziehung gelebt werden kann.

Die rechtlichen Grundlagen der Arbeit in der Wohngruppe bilden der § 27 SGB VIII in Verbindung mit den §§ 34, 35a und 41 SGB VIII.


Ansprechpartner

Michael Ocklenburg, Diplom-Heilpädagoge Michael Ocklenburg
Diplom-Heilpädagoge
Kinder- u. Jugendlichen-
psychotherapeut
02594 9448-32   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Heilpädagogische Erlebnisgruppe (HEG)
AWG Buldern, Wohngruppe Hiddingsel
Tagesgruppe Seppenrade
Diagnostik und Beratung
Heilpädagogische Maßnahmen